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Thymian CO2-se Extrakt
Produkt-Nr.: 039.002
 
Rohstoff:

Thymus vulgaris - Blätter, getrocknet


Herstellung:

Hergestellt durch Hochdruckextraktion mit natürlicher Quellkohlensäure, daher keine Lösungsmittelrückstände und keine Rückstände von anorganischen Salzen und Schwermetallen, keine vermehrungsfähigen Keime [1].


Inhaltsstoffe:

Der CO2 - Extrakt enthält 60 - 90 % wasserdampfflüchtige Bestandteile mit überwiegend Thymol und p-Cymol, ferner Carvacrol, Borneol, Linalool, Caryophyllen u.a..


Verwendung:

Traditionelle Anwendung:

Thymian stammt aus dem Mittelmeerraum und wurde bereits von den Römern häufig für medizinische Zwecke verwendet. Traditionell wird Thymian zur Behandlung von Husten und bei Erkrankungen der oberen Atemwege, Bronchitis, Asthma, Keuchhusten, Kehlkopfentzündung, Sodbrennen und Gastritis eingesetzt [2].

Für Kosmetik:

Zur Parfümierung von Seifen und Badepräparaten. In Bädern zur unterstützenden Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen der oberen Atemwege und bei Juckreiz bedingt durch Dermatosen [3-4]. Aufgrund seiner antibakteriellen Eigenschaften wird das Produkt häufig als Bestandteil von Mundhygieneprodukten, Deodorantien und Haarlotionen (Antischuppen-Präparaten) verwendet [5].

Für Naturheilmittel:

Das deutsche Sachverständigengremium, die Kommission E, hat Thymian und seine Zubereitungen zur Behandlung von Bronchitis, Keuchhusten, bei Katarrhen und bei Schleimhautentzündungen der oberen Atemwege zugelassen. Die spasmolytische und hustenstillende Wirkung von Thymian ist auf die phenolischen Bestandteile Thymol und Carvacrol zurückzuführen, die einen großen Anteil des ätherischen Öls ausmachen [6]. Thymian-Extrakte werden auch zur Verbesserung der Verdauung [7] und zur Behandlung von Stomatitis und Mundgeruch eingesetzt [8-9]. Sowohl das ätherische Öl von Thymian als auch Thymol haben antimykotische [10-13], antibakterielle [14-15] und antibiotische Wirksamkeit. Thymol ist 25-mal wirksamer als Phenol, aber weniger toxisch [16].


(Die Aussagen basieren auf Literaturangaben und haben informellen Charakter. Sie sind möglicherweise aus Invitro- oder Tierversuchen abgeleitet und daher nicht am Menschen belegt. Die Aussagen wurden nicht von den zuständigen Behörden bewertet und sie beziehen sich nicht auf Fertigprodukte. Der Vermarkter eines Fertigproduktes, das einen FLAVEX Extrakt als Bestandteil enthält, ist verantwortlich dafür, dass die Produktaussagen rechtmäßig sind und die geltenden Gesetze und Vorschriften des Landes erfüllen, in dem das Produkt verkauft wird.)


Literatur:
[1] P. Manninen, E. Häivälä, S. Sarimo, H. Kallio : Distribution of microbes in supercritical CO2 extraction of sea buchthorn (Hippophae rhamnoides) oils : Zeitschrift für Lebensmitteluntersuchung und -Forschung / Springerverlag (1997) 204: 202-205
[2] Newall, C.A., L.A. Anderson, J.D. Phillipson : Herbal Medicines: A Guide for Health-Care Professionals. London : The Pharmaceutical Press, 1996
[3] : Thymian - medizinische Bäder : BAz Nr. 115 vom 26.06.1990
[4] Pratzel HG, Schnizer W : Handbuch der medizinischen Bäder, Haug Verlag, Heidelberg : Haug Verlag, Heidelberg, S. 35, 1992
[5] Fey H, Otte I : Wörterbuch der Kosmetik, 2. Aufl., : Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart, S. 219, 1985.
[6] Reiter M, Brandt W. : Relaxant effects on tracheal and ileal smooth muscles of the guinea pig : Arzneimittel-Forschung, 35:408-414, 1985
[7] Stecher, P.G. (ed.). : The Merck Index: An Encyclopedia of Chemicals and Drugs, 8th ed. : Rahway, N.J.: Merck & Co., Inc., 1968.
[8] ESCOP. 1997 : 'Thymi herba.' Monographs on the Medicinal Uses of Plant Drugs. : European Scientific Cooperative on Phytotherapy, 1997.Exeter, U.K.
[9] Wichtl, M. and N.G. Bisset (eds.) : Herbal Drugs and Phytopharmaceuticals : Medpharm Scientific Publishers, Stuttgart, 1994.
[10] Vollon C, Chaumont JP : Antifungal properties of essential oils and their main components upon Cryptococcus neoformans : Mycopathology, 128:151
[11] Perrucci S et al. : In vitro antimycotic activity of some natural products against Saprolegnia ferax : Phytotherapy research, 9:147-149, 1995.
[12] Pasteur N et al : Antifungal activity of oregano and thyme essential oils applied as fumigants against fungi attacking stored grain : Journal of food protection, 58:81?85, 1995
[13] Tantaouielaraki A, Errifi A : Antifungal activity of essential oils when associated with sodium chloride or fatty acids : Grasas-y-aceites, 45:363-369, 1994
[14] Janssen AM, Scheffer JJC, Baerheim-Svendsen A : Antimicrobial activity of essential oils: A 1976-1986 literature review. Aspects of the test methods : Planta medica,53:395-398, 1987
[15] Juven BJ, Kanner J, Schved F, Weisslowicz H. : Factors that interact with the antibacterial action of thyme essential oil and its active constituents : Journal of applied bacteriology, 76:626-631, 1994.
[16] Czygan C-F. Thymian : Thymi Herba. In: Wichtl M. ed. Teedrogen, 2nd ed. : Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 498-500, 1989


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