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Flavex Naturextrakte GmbH
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Hopfen CO2-se Extrakt
Produkt-Nr.: 081.001
 
Rohstoff:

Humulus lupulus - Blüten = Hopfenzapfen getrocknet


Herstellung:

Durch Hochdruckextraktion mit natürlicher Quellkohlensäure werden die Aromakomponenten aus Hopfen angereichert. Das Produkt enthält daher keine Lösungsmittelrückstände, keine Rückstände von anorganischen Salzen und Schwermetallen und keine vermehrungsfähigen Keime [1].


Inhaltsstoffe:

Das Produkt enthält 55 - 75 % Ätherisches Öl, Humulone (alpha Säuren bestehend aus n-Humulon, Adhumulon und Cohumulon) und Lupulone (beta Säuren bestehend aus n-Lupulon, Adlupulon und Colupulon).


Verwendung:

Traditionelle Anwendung:

Hopfen (Humulus lupulus) wurde im Mittelalter entdeckt und von dieser Zeit an wegen seines Aromas und seiner konservierenden Wirkung in Bier geschätzt. Hopfen wird heutzutage in den gemäßigten Breiten zwischen dem 38° und 51° Breitengrad angebaut. In der indischen Ayurveda-Medizin wird Hopfen wegen seiner beruhigenden und antibakteriellen Wirkung eingesetzt. Paracelsus (1493-1541) verwendete Hopfen als verdauungsförderndes Mittel.

Für Kosmetik:

In vitro, in vivo und in Tierversuchen konnte gezeigt werden, dass Humulone (alpha-Säuren) und Lupulone (beta-Säuren) eine gute entzündungshemmende, antimikrobielle, antiödematöse und auch eine krebshemmende Wirkung haben. Humulon inhibiert wirksam die Cyclooxygenase-2 (COX-2)-Expression über die Interaktion mit NF-kappa B [2].

Mit Hilfe des Agar-Diffusionstests wurde ein antibakterielles Screening einer Reihe von Hopfensorten durchgeführt, wobei sich zeigte, dass Hopfenextrakte eine besonders gute Wirkung gegen grampositive Bakterien (Bacillus subtilis und Staphylococcus aureus) haben. Gegen den Pilz Trichophyton mentagrophytes war der Hopfenextrakt ebenfalls wirksam [3]. Die Wirksamkeit der Hopfenextrakte wird durch eine leichte Senkung des pH-Wertes unter 7 noch verbessert, wodurch vermutlich die Nährstoffaufnahme über die Bakterienzellwände blockiert wird. Aufgrund der guten Wirksamkeit gegen grampositive Bakterien eignet sich der Hopfenextrakt besonders gut als Zusatzstoff für desodorierende Seifen, Duschgels, Deo-Sticks und Aerosol-Sprays, da die grampositiven Bakterien unangenehme Körpergerüche verursachen. Auch für Fußpflegeprodukte ist Hopfen gut geeignet. Eine andere Studie weist auch auf die Wirkung gegen orale Streptokokken in Mundpflegeprodukten hin [4].

Der Nachweis der therapeutischen Wirksamkeit ist bei topischer Anwendung für folgende Indikationen noch nicht ausreichend: Vaginale Symptome bei postmenopausalen Frauen und Ulcus cruris venosum.

Für Haarpflege:

Hopfen CO2-Extrakt verleiht dunklen Haaren einen schönen Glanz.

Für Nahrungsergänzungsmittel:

Viele in vitro und in vivo Studien belegen eindeutig, dass Hopfenpräparate antibakterielle, antimykotische, verdauungsfördernde, spasmolytische, sedative und eine schlaffördernde Wirkung haben [5]. Der Nachweis der therapeutischen Wirksamkeit bei diesen Indikationen ist jedoch noch unzureichend. Anhand von Tierversuchen konnte gezeigt werden, dass Humulone und Lupulone neben anderen Hopfeninhaltsstoffen eine pharmakologische Aktivität haben. Sie können daher als aktive Marker für standardisierte Pflanzenpräparate verwendet werden [6].

Für Parfums:

Das CO2-extrahierte ätherische Öl des Hopfens wird in Parfums mit aromatisch, krautigen Noten verwendet.


(Die Aussagen basieren auf Literaturangaben und haben informellen Charakter. Sie sind möglicherweise aus Invitro- oder Tierversuchen abgeleitet und daher nicht am Menschen belegt. Die Aussagen wurden nicht von den zuständigen Behörden bewertet und sie beziehen sich nicht auf Fertigprodukte. Der Vermarkter eines Fertigproduktes, das einen FLAVEX Extrakt als Bestandteil enthält, ist verantwortlich dafür, dass die Produktaussagen rechtmäßig sind und die geltenden Gesetze und Vorschriften des Landes erfüllen, in dem das Produkt verkauft wird.)


Literatur:
[1] P. Manninen, E. Häivälä, S. Sarimo, H. Kallio : Distribution of microbes in supercritical CO2 extraction of sea buchthorn (Hippophae rhamnoides) oils : Zeitschrift für Lebensmitteluntersuchung und -Forschung / Springerverlag (1997) 204: 202-205
[2] : ESCOP 2003: ESCOP Monographs: The Scientific Foundation for Herbal Medicinal Products, 2nd edition. Exeter (UK) : 2nd edition. Exeter (UK): European Scientific Cooperative on Phytotherapy and Thieme, 2003.
[3] Langezaal CR et al : Antimicrobial Screening of essential oils and extracts of some Humulus lupulus L.cultivars : Pharmceutisch Weekblad. Scientific Ed. 14, 353, 1992
[4] Bhattacharya S et al : Inhibition of Streptococcus Mutans and Other Oral Streptococci by Hop (Humulus Lupulus L.) Constituents : Economic Botany 57, 118, 2003.
[5] : Hagers Enzyklopädie der Arzneistoffe und Drogen : HagerROM 2017 , 15 Auflage, Springer-Verlag, Berlin
[6] EMA (European Medicines Agency),Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) : Assessment report on Humulus lupulus L., flos :


Download: Allgemeine Spezifikation
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