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Rosmarin Antioxidans Extrakt 25 (ökol), DE-ÖKO-013
Produkt-Nr.: 027.025
 
Rohstoff:

Rosmarinus officinalis - Blätter, getrocknet, aus ökol. Landbau


Herstellung:

Hergestellt durch Hochdruckextraktion mit natürlicher Quellkohlensäure unter Zusatz einer geringen Alkoholmenge als Schleppmittel. Keine Rückstände von anorganischen Salzen und Schwermetallen, keine vermehrungsfähigen Keime [1]. Der dabei gewonnene Extrakt wird mit ökologischem Sonnenblumenöl standardisiert.


Inhaltsstoffe:

12 - 16 % Antioxidative Referenzverbindungen: Phenolische Diterpene Carnosolsäure und Carnosol berechnet über Carnosolsäure mit mind. 10 % Carnosolsäure; Summe der flüchtigen Aromabestandteile < 4 %, Wassergehalt < 1 %, Restgehalt an Ethanol < 2 %, Sonnenblumenöl, Cuticularwachse.


Verwendung:

Traditionelle Anwendung:

Rosmarin (Rosmarinus officinalis) wurde in Europa seit der Antike als Tonikum, Stimulans und Karminativum zur Behandlung von Dyspepsie, Kopfschmerzen und nervöser Anspannung verwendet. Die alten Griechen verwendeten es, um das Gedächtnis zu verbessern und die Konzentration zu erhöhen. In Indien werden Rosmarinblätter in der Ayurveda-Medizin zur Behandlung von Blähungen und Dyspepsie bei psychosomatischen Störungen und Migräne-Kopfschmerzen verwendet.

Für Kosmetik und Lebensmittel:

Rosmarin CO2-Antioxidans hat antioxidative, antimikrobielle und entzündungshemmende Eigenschaften. Es wird zur Stabilisierung von fetten Ölen, Carotinoiden und ätherischen Ölen eingesetzt.

Einsatzgebiete sind die Lebensmittelindustrie (Saucen, Wurst, Snacks), Nahrungsergänzungsmittel und Kosmetika.

Dosierung: 0,02 - 0,05 % bei gesättigten Fetten, 0,1 - 0,2 % bei mehrfach ungesättigten Fetten.

EU Deklaration bei Verwendung in Lebens- und Nahrungsergänzungsmitteln: Natürliches Antioxidans Rosmarin Extrakt oder Natürliches Antioxidans E 392.

Mit Hilfe von Agar-Dilutionstests und Agar-Diffusionstests wurde Rosmarin CO2-Antioxidans im Screening-Verfahren auf die antibakterielle Wirksamkeit getestet. Dabei konnte eine Breitbandwirkung gegen 28 Testkeime festgestellt werden und zwar sowohl gegen verschiedene Staphylococcen und Streptococcen, Corynebakterien und Pseudomonas Spezies als auch gegen Bacillus subtilis, Micrococcus luteus, Propionibacterium acnes und Candida Spezies in Konzentrationen bis hinunter zu 0,1 % oder weniger. Die Wirksamkeit gegen grampositive Bakterien war mit einer 5 bis 10fach niedrigeren minimalen Hemmkonzentration besser als gegen gramnegative Bakterien und Pilze [2].

Rosmarin CO2-Antioxidans hat bei topischer Anwendung auch eine Antiaging-Wirkung. Es verhindert die Oxidation hochungesättigter Fettsäuren in den Zellmembranen und die nicht-enzymatische Glykosylierung von Proteinen wird inhibiert. Auch werden bei topischer Anwendung von Rosmarinextrakt entzündungshemmende, zytostatische und zytotoxische Aktivitäten beschrieben [3-4].

Für Nahrungsergänzungsmittel:

Eine große Zahl von in vitro und in vivo Studien belegt, dass Rosmarinextrakt mit den bioaktiven Diterpenphenolen (DTPs) antikanzerogene [5], antidiabetische [6], antioxidative [6-7], anti-ulzerogene [8] und hepatoprotektive [9-10] Wirkung hat.

In vitro und in vivo Studien zeigen ebenfalls eine Verbesserung bei kognitiven Beeinträchtigungen [11]. Die Diterpenphenole (DTPs) von Rosmarinblättern haben in vitro und in vivo gezeigt, dass sie den neuronalen Zelltod hemmen. Die multifunktionelle Wirkung der bioaktiven Inhaltsstoffe von Rosmarinblättern, angefangen beim antioxidativ vermittelten neuronalen Schutz über weitere spezifische physiologische Mechanismen einschließlich Entzündungsprozessen des Gehirns bis hin zu beta-Amyloid (Aß)-Bildung und Polymerisations-Prozessen und deren Pathologie wird diskutiert. Das therapeutische Potenzial dieser Verbindungen bei Alzheimer-Erkrankung sollte berücksichtigt werden [12].


(Die Aussagen basieren auf Literaturangaben und haben informellen Charakter. Sie sind möglicherweise aus Invitro- oder Tierversuchen abgeleitet und daher nicht am Menschen belegt. Die Aussagen wurden nicht von den zuständigen Behörden bewertet und sie beziehen sich nicht auf Fertigprodukte. Der Vermarkter eines Fertigproduktes, das einen FLAVEX Extrakt als Bestandteil enthält, ist verantwortlich dafür, dass die Produktaussagen rechtmäßig sind und die geltenden Gesetze und Vorschriften des Landes erfüllen, in dem das Produkt verkauft wird.)


Literatur:
[1] Liu Xiong; Han Jianquan; Hu Biqing : Extracting and refining pomelo peel oil with supercritical carbon dioxide fluid. : Food and Machinery, (2003), No. 4, 13-14, 5 ref.; ISSN: 1003-5788
[2] P. Manninen, E. Häivälä, S. Sarimo, H. Kallio : Distribution of microbes in supercritical CO2 extraction of sea buchthorn (Hippophae rhamnoides) oils : Zeitschrift für Lebensmitteluntersuchung und -Forschung / Springerverlag (1997) 204: 202-205
[3] Weckesser S : Testung der antibakteriellen und antimykotischen Aktivität ausgewählter Pflanzenextrakte gegenüber dermatologisch relevanten Keimen : Dissertation, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (2006).
[4] Jocher A et al : : Poster, Phytotherapy Congress Berlin, Sept. 28-30 (2006)
[5] Cattaneo L, Cicconi R, Mignogna G, Giorgi A, Mattei M, Graziani G, Ferracane R, Grosso A, Aducci P, Schininà ME, Marra M : Anti-Proliferative Effect of Rosmarinus officinalis L. Extract on Human Melanoma A375 Cells :
[6] Moore J, Yousef M, Tsiani E : Review Anticancer Effects of Rosemary (Rosmarinus officinalis L.) Extract and Rosemary Extract Polyphenols : Nutrients. 2016 Nov 17;8(11). pii: E731.
[7] Moore J, Yousef M, Tsiani E : Review Anticancer Effects of Rosemary (Rosmarinus officinalis L.) Extract and Rosemary Extract Polyphenols : Nutrients. 2016 Nov 17;8(11). pii: E731.
[8] Bakirel T, Bakirel U, Keles OU, Ulgen SG and Yardibi H : In vivo assessment of antidiabetic and antioxidant activities of rosemary (Rosmarinus officinalis) in alloxan-diabetic rabbits : Ethnopharmacology, vol. 116, no. 1, pp. 64-73, 2008.
[9] Laura PF, Garzon MT, Vicente M : Relationship between the antioxidant capacity and effect of rosemary (Rosmarinus officinalis L.) polyphenols on membrane phospholipid order : Journal of Agricultural and Food Chemistry, vol. 58, no. 1, pp. 161-171, 2010.
[10] Correa Dias P, Foglio MA, Possenti A, De Carvalho JE : Antiulcerogenic activity of crude hydroalcoholic extract of Rosmarinus officinalis L : Journal of Ethnopharmacology, vol. 69, no. 1, pp. 57-62, 2000.
[11] Abdel-Wahhab KGED, El-Shamy KA, El-Beih NAEZ, Morcy FA, and Mannaa FAE : Protective effect of a natural herb (Rosmarinus officinalis) against hepatotoxicity in male albino rats : Comunicata Scientiae, vol. 2, no. 1, pp. 9-17, 2011.
[12] Sotelo-Felix JI, Martinez-Fong D, and De la Torre PM : Protective effect of carnosol on CCl4-induced acute liver damage in rats : European Journal of Gastroenterology & Hepatology, vol. 14, no. 9, pp. 1001-1006, 2002.
[13] Kennedy DO and Scholey AB : The psychopharmacology of European herbs with cognition-enhancing properties : Current Pharmaceutical Design, vol. 12, no. 35, pp. 4613-4623, 2006
[14] Habtemariam S : The Therapeutic Potential of Rosemary (Rosmarinus officinalis) Diterpenes for Alzheimer´s Disease : Evid Based Complement Alternat Med. 2016;2016


Download: Allgemeine Spezifikation
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